• Es gibt uns noch!

    Ja, Ihr habt richtig gehört, es gibt uns noch. Und wir haben weiterhin vor, im Herbst unser sensationelles Welpentreffen zu veranstalten und im Frühjahr des nächsten Jahres unseren F-Wurf zu versuchen. Nach vielen Mails und Telefonaten stehen jetzt die ersten Termine für ein gegenseitiges Kennenlernen und ich denke, unsere künftigen Welpenkäufer sind auf uns nicht weniger gespannt als wir auf sie.

    Zum ersten Mal werden wir mit Dori Welpen haben und nachdem ihre Schwester Dotty ja schon acht putzmuntere und tolle Welpen in diesem Jahr auf die Welt gebracht hat, sind wir guter Dinge und freuen uns schon sehr. Nun werden wir immer wieder nach den Charaktereigenschaften unserer Dori gefragt. Schließlich könne man daraus ja vielleicht herausorakeln, wie die Welpen einmal werden …

    Diese Illusion will ich natürlich niemandem nehmen und Ihr habt alle ein mehr als gutes Recht, so viel wie möglich über Dori zu erfahren, also los:

    Ich will ja niemandem Angst machen, aber Dorelie ist anders, ganz anders als alle Hunde, die ich in meinem Leben kennenlernen durfte. Vor allem ist sie uns näher, in jeglicher Hinsicht. Kein Hund hat jemals so viel mit mir gekuschelt wie Dori und kein anderer Hund hat es so schamlos, liebevoll, nähesuchend, sich hineinstürzend und so voller Begeisterung getan, wie Dori. Dori nimmt an allem was wir tun teil, sie schaut uns bei allem zu, ist anwesend, interessiert …
    … BEI UNS!!!

     

    Aber Dori ist nicht aufdringlich, sie ahnt, wie weit sie gehen kann, liest in uns wie in Büchern, die seit Jahren in ihrem Regal stehen. Dori nimmt an Unterhaltungen teil, schaut die Menschen an, die sprechen und nimmt alles wahr. Sie reagiert sehr abgestimmt, ruhig und meistens freundlich, außer …

    Ja, es gibt tatsächlich ein paar Dinge, da versteht unsere Dori keinen Spaß. Ihre Mutter ist unantastbar und wird immer verteidigt. Und die soziale Ressource „Mensch“ wird nicht gerne geteilt, wenn man sie erst mal mit Beschlag belegt hat. Dann kann sogar dieses liebreizende Etwas knurren. Mimi nimmt das Ganze meistens gelassen, aber sie akzeptiert, dass da ein starker Charakter ist, jemand der seine Meinung durchsetzen kann und dabei ein großes, aber auch tapferes Herz hat.

    Warnen sollte man vor Doris intellektuellen Fähigkeiten. Sie lernt Tricks verblüffend schnell, arbeitet unglaublich gerne mit Menschen, wird aber auch schnell unleidig, wenn andere Hunde nicht so schnell sind oder Faxen machen. Dori ist Dori und ich würde sie um nichts in der Welt eintauschen. Und über ihre künftigen Welpen kann ich mit Bestimmtheit sagen:

    Sie werden tolle Eltern haben! Wir werden uns wieder alle Mühe geben, werden Liebe, Geduld und Sanftmut walten lassen und werden alles dafür tun, dass diese Welpen wunderbare Gefährten für Euch werden.

    Und bis dahin: Kommt vorbei und schmust mit Dori!

     

  • Alle läufig, aber …

    So, nun sind alle unsere Kooiker läufig. Aber – und jetzt kommt die weniger gute Nachricht – wir haben uns entschieden, in diesem Jahr auf einen Wurf zu verzichten.

    Eigentlich geht es Tina und mir wieder relativ gut. Tina arbeitet schon wieder, ich gehe den meisten Tätigkeiten nach wie früher, nur Gewichte jenseits der 5 Kilo sind tabu für mich. Sogar Smilla ist halbwegs stabil, aber dies kann sich leider jerderzeit ändern.

    Aber das, was wir in den letzten fünfzehn Monaten erlebt haben, hat seine Spuren hinterlassen. Unsere Kraftreserven sind noch nicht wieder voll da und unsere Nerven haben von Drahtseilstärke auf Angelschnurdicke abgenommen, das merken wir ganz genau.

    Wir sind der Meinung, dass jeder Wurf, jeder Welpe, unsere ganze Kraft verdient hat. Wir wollen wieder Alles geben und das trauen wir uns noch nicht ganz zu.

    Und deshalb planen wir unseren nächsten Wurf für das Frühjahr 2020 und hoffen auf viele nette Interessenten.

    Salli & Tina

  • Geburtstage

    Am 2. März 2016 hat Mimi unseren C-Wurf auf die Welt gebracht und heute vor einem Jahr, am 3. März 2018 ist unser E-Wurf auf die Welt gekommen. Und morgen, am 4. März, werden unsere Dori und ihre Geschwister 3 Jahre alt, man mag es kaum glauben.

    Die Zeit vergeht recht schnell, heilt Wunden und lässt Narben langsam verblassen. Ich würde gerne so frisch und munter aussehen wie unsere Mimi. Und noch lieber würde ich so verrückt herumtollen können.

    Unsere Kooikerbande bereitet sich auf die nächste Läufigkeit vor, das merkt man deutlich. Sicher werden noch vier oder sechs Wochen vergehen, bis es dann so weit ist. Wenn bei uns alles gut geht, soll unsere kleine Dori dann unseren F-Wurf bekommen, wir freuen uns schon sehr darauf und hoffen auf einen schönen Sommer. Es gibt doch nichts Schöneres, als mit einem Wurf kleiner Kooikerwelpen im Garten herum zu liegen, zu fotografieren und sich das Gesicht abschlabbern zu lassen.

    In diesem Sinne hoffen wir auf gute Nachrichten und gratulieren unseren C’s nachträglich, unseren E’s am heutigen Tag und freuen uns auf den Geburtstag von unserer kleinen, süßen Dorelie am Montag.

    Salli

  • Justin †


    Heute mussten wir Justin gehen lassen. Wir sind unendlich traurig, dass dieses liebevolle und sanftmütige Wesen nicht mehr hier bei uns sein kann. Justin litt schon seit einiger Zeit an Demenz, aber er war dabei immer ein sanftes Bärchen, nie grantig oder ungehalten. Am Ende wollte er wohl nicht mehr, hörte auf zu fressen und zu trinken. Jan hat ihm und uns den Abschied so wenig schwer wie möglich gemacht. Danke an Dich und Sylvia für Eure Unterstützung in jeder Lage und zu jeder Zeit.

    Wir wissen nicht genau, wie alt Justin geworden ist, aber es werden an die vierzehn Jahre gewesen sein, von denen er fast zwölf bei uns verbracht hat. Es war eine wirklich schöne Zeit und er hat vor allem Mimi, aber auch einige unserer Welpen aus dem A- und B-Wurf erheblich geprägt. Er hat Welpen und Kinder geliebt, aber sein größtes Vergnügen hatte er an der Fellpflege.

    Ach Bärchi, wir vermissen Dich sehr! Du bist jetzt bei Lisa und Krümel und all den anderen und ich hoffe, dort gibt es weder Wassersprudler, noch Gewitter oder Feuerwerk, sonst wird es dort ganz schön laut.

    Danke für die schöne Zeit mit Dir!

  • Frohe Weihnachten

    Liebe Freunde und Leser dieser Seite,

    es ist wieder einmal Weihnachten, Weihnachten 2018. Dieses Jahr war ein Jahr voller Höhen und Tiefen, voller wunderbarer Momente und großem Schrecken und Entsetzen.

    Nachdem in den letzten Tagen des alten Jahres die Deckung von Mimi wunderbar funktioniert hatte, warteten wir voller Zuversicht auf Welpen. Aber schon auf der Hälfte der Trächtigkeit kam die grausige Nachricht, dass wir einen unserer Welpen verloren hatten. Aidan wurde eingeschläfert. Wir können die Gründe und Beweggründe nur schwer nachvollziehen, haben aus allem, was diesem armen Hund widerfahren ist, unsere Lehren gezogen.

    Außerdem musste Tina kurz ins Krankenhaus, eine kleine OP, eigentlich nichts Schlimmes, aber wenn man ein bestimmtes Alter erreicht hat, wird man natürlicherweise etwas nervös, wenn Gewebeproben eingeschickt werden und man auf ein Ergebnis wartet.

    Dann wurde es langsam Zeit bei unserer Mimi und …
    … es passierte erstmal nichts. Am 64ten Tag dann, musste Sylvia unseren E-Wurf per Kaiserschnitt holen und es war knapp, denn Mimi hatte in der Gebärmutter eine Zyste voller Eiter. Gottseidank ging alles glatt und wir konnten vier wundervolle Welpen mit nach Hause nehmen.

    Die Welpen wuchsen auf und wir hatten eine wundervolle Zeit mit ihnen und auch mit unseren neuen Mitgliedern der Granny’s Rose Familie, den künftigen Besitzern von Earnest, Edwin, Elwood und Emmett.

    Als die Welpen wohlbehalten in Ihren Familien angekommen waren, genehmigten wir uns ein wenig Ruhe. Diese hielt aber nur kurz, denn es ging Mimi plötzlich nicht so gut, scheinbar ein Harnwegsinfekt.

    Leider stellte sich schon bald heraus, dass es ein recht großer Blasenstein war, der ihr das Leben schwer machte und einige Schmerzen bereitete. Gottseidank konnte dieser gut drei Zentimeter große Stein operativ entfernt werden und Mimi erholte sich schnell.

    Und dann kam es richtig dicke! Als erstes verabschiedete sich bei mir eine Bandscheibe im Lendenwirbelbereich. Ich dachte ich wüsste, was Schmerz ist. Denkste!

    Und während ich noch im Krankenhaus auf meine OP wartete, wurde bei meiner geliebten Frau Darmkrebs diagnostiziert. Und so hatte ich alle Motivation der Welt, wieder auf die Beine zu kommen und lief tatsächlich schon am Tag nach der OP durch die Flure, zwei Tage später war ich wieder zu Hause.

    Tina wurde gut eine Woche nach mir operiert und ich wartete bang auf das Ergebnis. Aber es ging alles gut und so konnten wir nur zweieinhalb Wochen später unser Welpentreffen veranstalten, ein Ereignis, das uns Beiden sehr viel Kraft gab. Danke dafür an alle Beteiligten.

    Und nun sitze ich hier und schreibe den Weihnachtsartikel auf unserer Seite. Bitte seid mir nicht böse, dass ich in den letzten Monaten recht wenig geschrieben habe, aber es gab wichtigere Dinge. Tina bekommt eine Chemo und ich kämpfe mich langsam zurück in die Bewegungsfreiheit. Es geht uns den Umständen entsprechend gut, wir machen beide viel Sport und versuchen gesund zu leben.

    Gleich werden wir den Baum aufstellen und natürlich wird wie jedes Jahr das Weihnachtsoratorium aus den Lautsprechern brüllen: „Jauchzet, frohlocket …“.

    Wir tun das, denn wir sind glücklich. Wir haben viel gelernt und verstehen all das, was uns widerfahren ist als Chance. Und mit dieser wiedergewonnenen Kraft, wünschen wir Euch Allen dort draußen ein wundervolles und friedliches Weihnachtsfest. Passt gut auf Euch auf und bleibt gesund.

    Dori, Faye, Mimi, Smilla, Jussie, Tina und Salli

  • Der Granny’s Rose Kooikerhondje-Spaziergang im Herbst 2018

    Plant man einen Spaziergang, hofft man auf gutes Wetter. Dieses Jahr hat uns verwöhnt, ich gebe es zu und so waren wir guter Dinge, als wir unseren Spaziergang für den 28. Oktober geplant haben. Was sollte schon passieren, im Jahr 2018 war Sonnenschein und warmes Wetter ja schon zum Standard geworden.

    Als ich die ersten Prognosen für das Wetter Ende Oktober sah – und das war immerhin gut zwei Wochen zuvor – bekam ich ein wenig kalte Füße. Und dieses Gefühl hielt an. Als ich am letzten Sonntag zum Frühstück aus dem Fenster sah, schneite es dicke Flocken und selbige wurden von einem ruppigen Ostwind um die Häuser getrieben. Au weia!

    Im Laufe des Tages wurde aus dem Schnee ein feiner Nieselregen, der aber zum Beginn des Spaziergangs praktisch aufhörte – dem Himmel sei Dank. Und so wurde es ein nicht all zu langer, aber dennoch schöner Spaziergang durch den Wald, wodurch wir auch nur recht wenig Wind zu ertragen hatten. Wir, das waren 16 Zweibeiner und 8 Kooiker. Dori und ihre Schwestern Dotty, Blossom und Daryl trafen auf ihre Groß-Cousine Lütt Huuset’s Anniefryd. Komplettiert wurde das Ganze durch Lotty, und die Kooiker-Rüden Mailo und Piet.

    Schön war es dann in unserem Stammlokal, dem „Gasthaus am Okersee„. Es gab selbstgebackenen Kuchen und warme Waffeln mit heißen Kirschen, frischen Ingwer-Tee, Kaffee etc. Lecker!

    Und wir haben wieder einmal außerordentlich lange in diesem gemütlichen Restaurant gesessen, vorzüglich bedient und umsorgt von dem tollen Team dort.

    Danke an alle Teilnehmer und das Team vom „Gasthaus am Okersee„!

    Salli und Tina

  • Ein wundervoller Sonntag

    Der dritte Tag unseres Welpentreffens war der Sonntag. Wieder meinte es die Sonne gut mit uns und wir schwitzten heftig auf unserem lockeren Spaziergang durch den oberen Teil des Okerstausees oder der Verlängerung des Lange-Tals, je nachdem, wie man will. Ist man erst mal einige Meter vom Parkplatz entfernt, fühlt man sich plötzlich ganz weit weg, fast wie in Kanada oder Montana. Auf der einen Seite plätschert ein Bach und junge Laubbäume säumen hier und da den Weg, zumeist Birken oder Weiden, die typischen Pioniere halt.

    Dieser Spaziergang ist nicht lang und man muss sogar den Weg zurück, den man gekommen ist. Aber dieser Ausflug bietet Spaß für Mensch und Hund. Selbst ich kraxele gerne im Flüsschen Lange von Stein zu Stein, neben mir meine Welpen und deren zweibeinige Begleiter. Und die Kids haben natürlich auch ihre Freude. Sie können mit den Hondjes toben, kein Auto stört weit und breit.

    Aber auch dieses Abenteuer war irgendwann zu Ende. Und da wir so gute Erfahrungen gemacht hatten, kehrten wir wieder im „Gasthaus am Okersee“ ein und bekamen ein wundervolles Menü mit einer Tomatencremesuppe vorweg, von der Tina heute noch schwärmt. Als Hauptgang gab es Hähnchenbrustgeschnetzeltes mit Gemüsereis bzw. vegetarisch gefüllte Spinat-Ricotta-Tortelaci mit Salbeibutter. Wenn das kein krönender Abschluss war. Sogar einen Termin für unser Welpentreffen 2019 haben wir schon festgelegt.

    Viele von uns haben noch sehr lange zusammengesessen, die Trennung fiel schwer. Doch sogar wir mussten am Sonntag noch zurück nach Braunschweig.

    Unser großer Dank gilt Jörg, der unser Gepäck in den Harz brachte und wieder abholte. Ohne Dich hätten wir beiden Kranken das nicht geschafft.

    Und natürlich möchten wir uns ganz herzlich beim Team vom „Gasthaus am Okersee“ bedanken. Alle drei Tage waren wundervoll. Ihr habt uns jeden Wunsch von den Augen abgelesen, uns zum Lachen gebracht und uns wundervoll bekocht. Danke dafür, vielen lieben Dank!

    Einen großen Dank möchten wir auch an die Betreiber der Okerseeschifffahrt richten. Euer Ausflugsdampfer macht auch bei Niedrigwasser Spaß und es war mal eine ganz neue Sichtweise auf unser Revier.

    Und natürlich gilt unser Dank den Menschen, die unsere Welpen wieder zu uns gebracht haben und mit denen wir so viel Spaß hatten, so viel gelacht haben und die uns in einer schweren Zeit so viel Kraft gegeben haben. Dieses Welpentreffen war wichtig für uns, nichts hätte uns so wieder aufbauen können.

    Wir freuen uns schon sehr auf unser Welpentreffen im Jahr 2019!

    Tina und Salli

    Und hier noch ein paar Bilder vom ersten Abend:

    Und hier die Bilder von Tag Zwei:

    Und hier die Bilder von Tag Drei:

    (Vielen Dank für die Bilder an Meike und Frank)

  • Der Kooikerhondje-Herbstpaziergang von Granny’s Rose

    Kaum sind die Nachwehen von unserem Welpentraffen so halbwegs überstanden, haben wir schon wieder so viele Anfragen von Menschen bekommen, die Kooikerhondje  gerne live erleben und sich ein Bild von der Rasse machen möchten. Deshalb laden wir alle Interessierten und natürlich alle Kooiker samt ihren Menschen zum

    Granny’s Rose Herbstspaziergang
    am Sonntag den 28. Oktober 2018 um 13.30 Uhr
    in Schulenberg im Oberharz ein

    Wir freuen uns auf viele Anmeldungen über unser Kontaktformular oder die angegebene Mailadresse, aber bitte spätestens bis zum 21. Oktober 2018. Bitte gebt dabei die Anzahl der teilnehmenden Erwachsenen, Kinder und Vierbeiner an. Nach dem Spaziergang von ca. eineinhalb bis zwei Stunden, werden wir im Restaurant „Gasthaus am Okersee“ zu Kaffee/Tee sowie Blech- und Obstkuchen einkehren.

    Der Preis pro Person beträgt 9,50 € für Erwachsene und 6,- € für Kinder von 7 bis 13 Jahre, Kinder von 0-6 Jahren sind von uns eingeladen. Den Treffpunkt teilen wir Euch nach Eurer Anmeldung per Mail mit.

    Wir freuen uns auf Eure Teilnahme!

  • Einiges los …

    Also ich gebe es zu: Diesen Post wollte ich schon lange eingestellt haben, ging nicht, war zu viel los!

    Aber auch auf unserem Welpentreffen war viel los und ich möchte Euch den Bericht über den eigentlichen „Haupt-Tag“ unseres Welpentreffens keinesfalls vorenthalten. Kurz gesagt: Es war megagenial, von morgens bis abends!

    Doch der Reihe nach: Wir haben diesen wunderschönen Tag relativ früh begonnen. Wir trafen uns am Parplatz „Kiefhölzer Teich“ schon um 9:15 Uhr, denn wir wollten früh los. Nach einem wunderschönen Spaziergang kamen wir wieder am Kiefhölzer Teich raus und es war einfach unbeschreiblich schön. Die Vormittagssonne glitzerte auf dem Wasser. Einige Hondjes schwammen, andere tobten wie wild durch’s Wasser und die Kinder hatten Spaß daran, herumzupatschen oder flache Steine über das Wasser springen zu lassen. Natürlich haben wir auch Zeit für ein paar Gruppenbilder gehabt. Das oben gezeigte ist eines der wenigen, auf dem ich keinem anderen Teilnehmer mit den Fingern ein paar Hasenöhrchen an den Kopf zauberte, die Versuchung war einfach zu groß.

    Nach dem Spaziergang kam ein kurze Fahrt zum Anleger der Okersee-Schifffahrt. Und so machten sich 38 Menschen und 15 Kooikerhondje per Schiff auf den Weg, den Okerstausee zu erkunden. Wir fuhren zur Staumauer und unter der Brücke hinweg bis zum Anleger Schulenberg. Insgesamt ein wundervolles Abenteuer, dass uns über 45 Minuten über die glitzernden Fluten des Stausees gleiten ließ.

    Danach ging es zum Mittagessen in unser wundervolles Stammlokal, dem „Gasthaus am Okersee„. Es gab kleine Leckereien, großzügig belegte Brötchen und Kuchen satt, dazu kalte Getränke, Kaffee und Tee und auch das eine oder andere alkoholische Getränk. Dann waren wir satt und faul und einige blieben noch lange in der Sonne sitzen, teils im Lokal und teils auf der großen Looipenwiese oberhalb von Schulenberg. Das Wetter war fantastisch, aber das war ja in diesem Jahr keine Besonderheit.

    Nachdem unsere Kooiker genug getobt und wir alle ordentlich Sonne getankt hatten, begaben wir uns wieder in das „Gasthaus am Okersee„, um unser diesjähriges Welpentreffen und die dazu gekommenen „E-Würfler“ ordentlich zu feiern. Uns erwartete eine wundervolle Überraschung: Wir bekamen Gloria-Dei-Rose geschenkt und eine Kuscheldecke, auf der Bilder von allen Welpen sind, die auf dem Treffen dabei waren. Jetzt können wir mit ganz vielen Welpen gleichzeitig kuscheln, vielen Dank. Die Rose hingegen haben wir in einen Topf gepflanzt, in dem sie noch einige Zeit auf ihren endgültigen Bestimmungsort warten wird.

    Auf der Terrasse unseres Lokals indes wurde danach kräftig gegrillt, dazu gab es leckere Beilagen, wie Bratkartoffeln oder Gratin und auch wir Vegetarier kamen z.B. mit Kürbis-Flammkuchen auf unsere Kosten. Als Nachtisch gab es einen überaus leckeren, warmen Apfelstrudel mit Vanilleeis.

    Das Ambiente und die Stimmung waren fantastisch und es blieb kein Wunsch unerfüllt. Auch hier nochmals ein großer Dank an die Crew vom „Gasthaus am Okersee„. Ihr habt das fantastisch hinbekommen und uns ein unvergessliches Erlebnis geschenkt. Es war schon recht spät und schon lange dunkel, als sich die letzten Gäste auf den Weg in ihre Unterkünfte machten. Der Tag hätte auch 24 Stunden mehr haben können, gelangweilt hätten wir uns sicher nicht.

    Und natürlich gibt es von allem auch eine ganze Anzahl Bilder. Aber noch warte ich auf einige dieser Bilder und hoffe, dass ich sie bald bekomme. Dann werde ich einen ganzen Post nur mit Bildergalerien von unserem Welpentreffen machen, versprochen.

    Salli

  • Kooikerhondje of Granny’s Rose Welpentreffen I

    Schon die Vorbereitungen für unser Granny’s Rose Welpentreffen, vor allem in Zusammenarbeit mit Renate und Gerhard und Dagmar und Reinhard waren wunderschön. Es wurden Testspaziergänge gemacht, um den besten Weg für die große Gruppe zu finden und wir bereiteten auch so das Eine oder Andere vor und das machte einfach einen Heiden-Spaß! Schon einen Tag vor der eigentlichen Anreise, also am Donnerstag, den 6. September, wurde es langsam spannend. Ganz unschuldig wurde in unserer Granny’s Rose WhatsApp-Gruppe gefragt, ob sich am Abend des Anreisetages vielleicht noch ein paar Leute zur Abend-Gassirunde zusammenfinden würden. Naja, man könne ja unter Umständen hinterher noch einen Happen essen gehen. Als Abschluss dieser Überlegungen fragte dann Tina in unserem neuen Lieblingsrestaurant an, ob wir mit ca. fünfzehn Leuten zum Abendessen kommen dürften.

    Am Freitag, den 7. September, fielen nach einem kleinen, wunderschönen Spaziergang sage und schreibe siebenundzwanzig Kooikerbesitzer im „Gasthaus am Okersee“ ein! Und das alles á la Carte! Da man sich auf ungefähr fünfzehn Personen eingestellt hatte, blieb die ganze Arbeit an einer Bedienung und einem Koch hängen und was soll ich sagen:

    Sie haben es fantastisch hinbekommen! Immer freundlich, immer mit einem lustigen Spruch auf den Lippen und immer die Wünsche der Gäste im Auge. Das war schon mal eine grandiose Leistung. Es wurde gegessen und getrunken und viel erzählt. Unsere „Neuen“, also die Besitzer unserer E-Wurf-Welpen wurden sofort in die (verrückte) Truppe integriert und der Abend wurde ein Riesen-Spaß für alle.

    Kein Wunder also, dass die Vorfreude groß war und so mancher von der (teils) langen Anreise müde war, aber auch ein bisschen aufgeregt ob der Vorfreude auf die nächsten Tage. Ich war jedenfalls aufgeregt und gleichzeitig überglücklich, so viele unserer Welpen wieder zu sehen. Und so lag ich noch eine Weile wach und stellte mir diese riesige Horde von Kooikerhondjes vor, wie sie durch die Wälder tobten …

    Und wie schön es dann wirklich wurde, verrate ich Euch in meinen nächsten Posts. Bis dahin alles Gute für Euch da draußen

    Salli

    PS: Ganz liebe Grüße von Tina an Euch alle!