• Olli †

    Exit’s Only Oliver v.d. Toetesteijn, unser Olli, kam im Sommer 2011 als Tierschutzfall zu uns, da er in seiner ersten Familie einen Zusammenstoß mit einem kleinen Kind hatte. Olli lebte eine Weile bei uns, kam aber in dem großen Rudel, mit Mimi, Faye, Smilla und Justin nicht gut klar.

    Im Frühjahr 2012 fanden wir ein schönes Zuhause für ihn. Ab diesem Zeitpunkt lebte er bei einem älteren Paar, die mit sehr viel Geduld auf die zahlreichen kleinen Eigenheiten dieses wunderschönen Kooikerrüden eingingen.

    Olli blieb in unserem Eigentum und somit war gesichert, dass er auch im Falle eines Falles ein Zuhause haben würde. Ich ging ja schon im letzten Beitrag darauf ein, wie wichtig es ist, dass unsere Hunde auch im schlimmsten aller Fälle versorgt sind.

    Eigentlich hatten wir Olli als Vater unseres A-Wurfs geplant, aber trotz erfolgter Deckung gab es keine Welpen. Also durfte Olli fortan einfach sein Leben genießen. An dieser Stelle sei seinen Menschen unser tief empfundener Dank ausgesprochen. Ihr habt Euch wundervoll um Euren kleinen Prinzen gekümmert, besser hätte er es nicht treffen können.

    Leider hatte Olli schon im vergangenen Jahr einen Schlaganfall. Er erholte sich zwar gut, aber in der zweiten Hälfte des Jahres 2019 stellten sich weitere gesundheitliche Probleme ein. Am 17. Januar 2020 gingen seine Menschen den letzten Weg mit ihm. Wir trauern mit Euch, Ihr Lieben. Aber gleichzeitig emfinden wir auch große Genugtuung und sogar Freude, denn er hatte einen guten zweiten Start und Ihr hattet so viel Geduld und Liebe für ihn.

    Mach’s gut Olli!

  • Du fehlst uns so …

    Heute ist Smilla-Tag. Heute vor dreizehn Jahren haben wir diesen kleinen süßen Collie abgeholt, haben Sie Krümel übergeben und damit eine sehr enge Freundschaft begründet und eine große Sympathie dieses außergewöhnlichen Hundes gegenüber mittelgroßen, rot-weißen Hunden, mit schwarzen Fransen an den Ohren angelegt.

    Mir kullern die Tränen und es tut immer noch außerordentlich weh, so sehr vermissen wir unsere Collies und heute Smilla im Besonderen. Aber alle unsere Hunde leben irgendwie weiter. Natürlich in unseren Erinnerungen, aber auch ganz real in denen, die von ihnen geprägt worden sind. Alice hat Krümel geprägt und sie wiederum Smilla. Und genau so ist Smilla auch irgendwie Teil von unseren Kooikern.

    Ich möchte niemals ohne Hunde leben und Tina geht es genauso. Und das Zusammenleben mit mehreren Hunden ist herausfordernd, aber auch wunderschön. Aber natürlich muss man auch dafür sorgen, dass im Falle eines Falles alle Hunde gut versorgt sind. In den Niederlanden ist Weihnachten ein bekannter Züchter, der eine große Anzahl Hunde besaß, verstorben. Unter den Hunden waren auch zahlreiche Veteranen, die z.B. als Deckrüden in vielen unserer Kooikerhondje stecken. Es war nicht einfach für diese Hunde ein vorläufiges Zuhause zu finden, aber Dank Manuela Gerhardt, dem Tierheim Horb und der Unterstützung unserer

    Welpenkäufer, konnten wir dafür sorgen, dass drei Rüden im Alter zwischen neun und sechzehn Jahren bis zur endgültigen Vermittlung ein schönes, großes und modernes Zuhause gefunden haben. Wir werden alles dafür tun, dass es diesen drei Kooikerhondje an nichts mangelt und auch die Tierarztkosten problemlos bezahlt werden können. Ich finde es überaus schön, dass wir für unsere Opas und Uropas sorgen.

    An alle Leser möchte ich an dieser Stelle eine große Bitte richten: Sorgt vor, damit im schlimmsten aller Fälle Eure Hunde versorgt sind. Und wie schnell dieser Fall eintreten kann, habe ich am eigenen Leib gespürt, als mich die Lungenembolie letztes Jahr fast …

    Bevor ich zum Ende komme, möchte ich aber noch ein kurzes Update zum Thema Läufigkeit geben: Es scheint so, dass unsere Damen sich ein paar Tage verspäten. Es wird schon heftig aneinander geschnuppert und es wird auch heftig übereinander markiert. Außerdem putzen sich alle drei schon recht viel. Aber sie lassen sich Zeit in der Vorbereitung, vielleicht auch, weil Smilla nicht mehr da ist.

    In diesem Sinne wünsche ich Euch allen ein schönes Wochenende, passt auf Euch auf.

  • Happy New Year …

    Liebe Follower, liebe Freunde, Welpenbesitzer und solche, die es einmal werden wollen. Ein Jahr geht zu Ende und wir gehen mit Zuversicht und frohen Mutes in das neue Jahr. Wir wünschen uns Welpen mit unserer süßen Dori und hoffen auf neue Freunde und schöne Erlebnisse.

    Und Euch dort draußen wünschen wir ein frohes, glückliches, gesundes, herzerfrischendes, erfolgreiches und alles in allem gutes neues Jahr 2020.
    Kommt gut rein!
    Salli, Tina, Mimi, Faye und Dori

  • Fröhliche Weihnachten!

    Und wieder einmal ist Weihnachten. Viel ist seit unserem letzten Weihnachtsgruß passiert. Gleich in den ersten Tagen des neuen Jahres mussten wir unseren geliebten Jussie-Bär gehen lassen, der Abschied fiel uns wahnsinnig schwer. Tina hat ihre Chemotherapie gut überstanden und alle nachfolgenden Untersuchungen waren ohne Befund. Von diesem Damokles-Schwert befreit, haben wir uns aufgemacht und etwas für uns getan, haben Sport getrieben, sind gewandert und hatten Spaß mit unseren Mäusen.

    Die Vorfreude in uns war groß, als sich der Sommer dem Ende neigte. Langsam aber sicher kam unser viertes Granny’s Rose Welpentreffen immer näher. Leider bekam ich Ende August einen zweiten Bandscheibenvorfall. Gottseidank waren die Schmerzen nicht so schlimm wie beim letzten Mal, aber es reichte und außerdem wollte mein rechtes Bein auch nicht ganz hundertprozentig. So ein Mist!

    Trotz allem fuhren wir  frohen Mutes in den Harz und schon bald rückten unsere ersten Welpen samt ihren wundervollen Menschen an, was für eine Freude, auch wenn mir ein Infekt ein wenig den Atem nahm. Aber das Welpentreffen war ein voller Erfolg, auch wenn das Wetter nicht so ganz mitspielte. Wir hatten wunderschöne und leicht verregnete Spaziergänge, lustige Abendessen beim Italiener und natürlich eine richtig dicke Fete zum Abschluss. Das war ein Spaß!

    Was wir nicht ahnten war, dass sich hinter den Schmerzen im rechten Bein und den Atemproblemen etwas wirklich Gefährliches verbarg. Drei Wochen nach unserem Welpentreffen bekam ich im Krankenhaus die erschreckende Diagnose: fulminante, beidseitige Lungenembolie.

    Heute, zwei Monate später wird erst klar, welches Glück ich wirklich hatte. Es geht mir wieder richtig gut und nichts wird zurückbleiben. Aber noch während ich im Krankenhaus war, mussten wir unsere geliebte Smilla gehen lassen. Wir haben drei wundervolle Kooikerhondje, aber unsere Langnasen fehlen uns doch sehr. Doch unsere Mäuse verbreiten fast täglich gute Laune und so langsam aber sicher werden die Anzeichen immer deutlicher: Die Läufigkeiten nahen und wir freuen uns auf unseren ersten Wurf mit Dori.

    Und so schauen wir an diesem Weihnachtsfest nach vorne. So sehr uns die fehlen, die nicht mehr da sind, so schmerzhaft wie manche Tage waren und so gruselig eine Woche Intensivstation auch war: Wir lassen uns nicht unterkriegen und wir freuen uns täglich über unsere Kooikermädchen und sind glücklich, dass bei uns bisher alles gut ausgegangen ist.

    Und so wünschen wir Euch allen ein besinnliches Weihnachtsfest. Wir wünschen Euch Kraft in schweren Zeiten und Demut in guten, wünschen Euch Liebe zu Zwei- und Vierbeinern, wünschen Euch Frieden und Zufriedenheit, Glück und Gesundheit. Möge der Herr über Euch wachen und Eure Schritte lenken.

    Fröhliche Weihnachten!

  • Hoffentlich gibt es im Himmel schwarz-gelbe Bälle

    Am Samstag den 2. November mussten wir Smilla gehen lassen. Smilla litt schon seit einiger Zeit an einer Lungen-Fibrose und ihr Herz wurde auch immer schwächer. Wir wussten seit Dezember 2018, dass wir Abschied nehmen müssen. Jeder Tag war ein Geschenk und wir haben noch viele Gescchenke bekommen.

    Nun ist sie nicht mehr da. Die Lücke, die sie hinterlässt ist riesengroß und unsere Herzen fühlen sich irgendwie wund an. Smilla war ein ganz besonderer Hund. Sie musste nicht erzogen werden, man hat ihr einfach nur gesagt was man möchte und sie hat es gemacht. Nur manchmal hat sie ihren Kopf durchgesetzt, immer dann, wenn sie der Meinung war, uns oder eines „ihrer“ Hondje beschützen zu müssen.

    Ich erinnere mich noch gut an den Tag, als wir sie in der Nähe von Minden abholten. Kaum zu Hause angekommen begann bei Krümel und ihr das große Wedeln. Man mochte sich von Anfang an und dann ging es raus in den Garten und Smilla kam, wenn man sie rief, setzte sich, wenn man es ihr sagte und machte tausend wundervolle Dinge, die uns überzeugten: dies ist ein ganz besonderer Hund.

    Abends dann kullerte ich einen Ball durchs Wohnzimmer und Smilla fand das sehr spaßig. Sie lief hinterher, schaute mich an, schaute wieder den Ball an und schwups hatte sie ihn in der Schnute und brachte ihn mir. So war sie, praktisch veranlagt und sehr zielgerichtet.

    Aber Smilla konnte auch anders. Einmal – Smilla war noch kein halbes Jahr alt – begegnete sie einer Pittbull-Hündin, die schon einige Hunde in der Nachbarschaft übel gebissen hatte. Die Hündin kam unangeleint um eine Ecke geschossen und ich hatte Mühe Krümel zu bändigen. Smilla aber reagierte überhaupt nicht auf den Rückruf, blieb stehen, stellte einen riesigen Kamm auf und starrte den anderen Hund an. Und dann, ganz langsam, drehte sich der andere Hund weg und begann den Rückzug.

    Smilla entwickelte sich hier sehr schnell zum Chef und alle anderen genossen das richtig. Justin war eh nicht zum Führer geboren und Krümel wurde langsam älter und war froh diese Last los zu sein. Und so vergingen die Jahre und Smilla war Teil unseres Lebens, war Mittelpunkt unseres kleinen Rudels, liebte die Welpen und herzte sie und gab unseren Kooikern Sicherheit und Führung. Sie selbst fand ihre Befriedigung im Ball spielen. Am liebsten war es Ihr, wenn sie nach dem Ball springen konnte, egal wie hoch egal wie weit. Das konnte sie stundenlang machen, am liebsten mit ihrem schwarz-gelben Neoprenball. Und wer von uns einen Welpen wollte, musste natürlich herhalten und mit ihr spielen, ob groß oder klein, ob Mann oder Frau.

    Nun ist Smilla nicht mehr da. Und sollte ich ein Epitaph, eine Grabinschrift verfassen, so würde sie lauten:

    Hoffentlich gibt es im Himmel schwarz-gelbe Bälle

  • Es gibt uns noch!

    Ja, Ihr habt richtig gehört, es gibt uns noch. Und wir haben weiterhin vor, im Herbst unser sensationelles Welpentreffen zu veranstalten und im Frühjahr des nächsten Jahres unseren F-Wurf zu versuchen. Nach vielen Mails und Telefonaten stehen jetzt die ersten Termine für ein gegenseitiges Kennenlernen und ich denke, unsere künftigen Welpenkäufer sind auf uns nicht weniger gespannt als wir auf sie.

    Zum ersten Mal werden wir mit Dori Welpen haben und nachdem ihre Schwester Dotty ja schon acht putzmuntere und tolle Welpen in diesem Jahr auf die Welt gebracht hat, sind wir guter Dinge und freuen uns schon sehr. Nun werden wir immer wieder nach den Charaktereigenschaften unserer Dori gefragt. Schließlich könne man daraus ja vielleicht herausorakeln, wie die Welpen einmal werden …

    Diese Illusion will ich natürlich niemandem nehmen und Ihr habt alle ein mehr als gutes Recht, so viel wie möglich über Dori zu erfahren, also los:

    Ich will ja niemandem Angst machen, aber Dorelie ist anders, ganz anders als alle Hunde, die ich in meinem Leben kennenlernen durfte. Vor allem ist sie uns näher, in jeglicher Hinsicht. Kein Hund hat jemals so viel mit mir gekuschelt wie Dori und kein anderer Hund hat es so schamlos, liebevoll, nähesuchend, sich hineinstürzend und so voller Begeisterung getan, wie Dori. Dori nimmt an allem was wir tun teil, sie schaut uns bei allem zu, ist anwesend, interessiert …
    … BEI UNS!!!

     

    Aber Dori ist nicht aufdringlich, sie ahnt, wie weit sie gehen kann, liest in uns wie in Büchern, die seit Jahren in ihrem Regal stehen. Dori nimmt an Unterhaltungen teil, schaut die Menschen an, die sprechen und nimmt alles wahr. Sie reagiert sehr abgestimmt, ruhig und meistens freundlich, außer …

    Ja, es gibt tatsächlich ein paar Dinge, da versteht unsere Dori keinen Spaß. Ihre Mutter ist unantastbar und wird immer verteidigt. Und die soziale Ressource „Mensch“ wird nicht gerne geteilt, wenn man sie erst mal mit Beschlag belegt hat. Dann kann sogar dieses liebreizende Etwas knurren. Mimi nimmt das Ganze meistens gelassen, aber sie akzeptiert, dass da ein starker Charakter ist, jemand der seine Meinung durchsetzen kann und dabei ein großes, aber auch tapferes Herz hat.

    Warnen sollte man vor Doris intellektuellen Fähigkeiten. Sie lernt Tricks verblüffend schnell, arbeitet unglaublich gerne mit Menschen, wird aber auch schnell unleidig, wenn andere Hunde nicht so schnell sind oder Faxen machen. Dori ist Dori und ich würde sie um nichts in der Welt eintauschen. Und über ihre künftigen Welpen kann ich mit Bestimmtheit sagen:

    Sie werden tolle Eltern haben! Wir werden uns wieder alle Mühe geben, werden Liebe, Geduld und Sanftmut walten lassen und werden alles dafür tun, dass diese Welpen wunderbare Gefährten für Euch werden.

    Und bis dahin: Kommt vorbei und schmust mit Dori!

     

  • Alle läufig, aber …

    So, nun sind alle unsere Kooiker läufig. Aber – und jetzt kommt die weniger gute Nachricht – wir haben uns entschieden, in diesem Jahr auf einen Wurf zu verzichten.

    Eigentlich geht es Tina und mir wieder relativ gut. Tina arbeitet schon wieder, ich gehe den meisten Tätigkeiten nach wie früher, nur Gewichte jenseits der 5 Kilo sind tabu für mich. Sogar Smilla ist halbwegs stabil, aber dies kann sich leider jerderzeit ändern.

    Aber das, was wir in den letzten fünfzehn Monaten erlebt haben, hat seine Spuren hinterlassen. Unsere Kraftreserven sind noch nicht wieder voll da und unsere Nerven haben von Drahtseilstärke auf Angelschnurdicke abgenommen, das merken wir ganz genau.

    Wir sind der Meinung, dass jeder Wurf, jeder Welpe, unsere ganze Kraft verdient hat. Wir wollen wieder Alles geben und das trauen wir uns noch nicht ganz zu.

    Und deshalb planen wir unseren nächsten Wurf für das Frühjahr 2020 und hoffen auf viele nette Interessenten.

    Salli & Tina

  • Geburtstage

    Am 2. März 2016 hat Mimi unseren C-Wurf auf die Welt gebracht und heute vor einem Jahr, am 3. März 2018 ist unser E-Wurf auf die Welt gekommen. Und morgen, am 4. März, werden unsere Dori und ihre Geschwister 3 Jahre alt, man mag es kaum glauben.

    Die Zeit vergeht recht schnell, heilt Wunden und lässt Narben langsam verblassen. Ich würde gerne so frisch und munter aussehen wie unsere Mimi. Und noch lieber würde ich so verrückt herumtollen können.

    Unsere Kooikerbande bereitet sich auf die nächste Läufigkeit vor, das merkt man deutlich. Sicher werden noch vier oder sechs Wochen vergehen, bis es dann so weit ist. Wenn bei uns alles gut geht, soll unsere kleine Dori dann unseren F-Wurf bekommen, wir freuen uns schon sehr darauf und hoffen auf einen schönen Sommer. Es gibt doch nichts Schöneres, als mit einem Wurf kleiner Kooikerwelpen im Garten herum zu liegen, zu fotografieren und sich das Gesicht abschlabbern zu lassen.

    In diesem Sinne hoffen wir auf gute Nachrichten und gratulieren unseren C’s nachträglich, unseren E’s am heutigen Tag und freuen uns auf den Geburtstag von unserer kleinen, süßen Dorelie am Montag.

    Salli

  • Justin †


    Heute mussten wir Justin gehen lassen. Wir sind unendlich traurig, dass dieses liebevolle und sanftmütige Wesen nicht mehr hier bei uns sein kann. Justin litt schon seit einiger Zeit an Demenz, aber er war dabei immer ein sanftes Bärchen, nie grantig oder ungehalten. Am Ende wollte er wohl nicht mehr, hörte auf zu fressen und zu trinken. Jan hat ihm und uns den Abschied so wenig schwer wie möglich gemacht. Danke an Dich und Sylvia für Eure Unterstützung in jeder Lage und zu jeder Zeit.

    Wir wissen nicht genau, wie alt Justin geworden ist, aber es werden an die vierzehn Jahre gewesen sein, von denen er fast zwölf bei uns verbracht hat. Es war eine wirklich schöne Zeit und er hat vor allem Mimi, aber auch einige unserer Welpen aus dem A- und B-Wurf erheblich geprägt. Er hat Welpen und Kinder geliebt, aber sein größtes Vergnügen hatte er an der Fellpflege.

    Ach Bärchi, wir vermissen Dich sehr! Du bist jetzt bei Lisa und Krümel und all den anderen und ich hoffe, dort gibt es weder Wassersprudler, noch Gewitter oder Feuerwerk, sonst wird es dort ganz schön laut.

    Danke für die schöne Zeit mit Dir!

  • Frohe Weihnachten

    Liebe Freunde und Leser dieser Seite,

    es ist wieder einmal Weihnachten, Weihnachten 2018. Dieses Jahr war ein Jahr voller Höhen und Tiefen, voller wunderbarer Momente und großem Schrecken und Entsetzen.

    Nachdem in den letzten Tagen des alten Jahres die Deckung von Mimi wunderbar funktioniert hatte, warteten wir voller Zuversicht auf Welpen. Aber schon auf der Hälfte der Trächtigkeit kam die grausige Nachricht, dass wir einen unserer Welpen verloren hatten. Aidan wurde eingeschläfert. Wir können die Gründe und Beweggründe nur schwer nachvollziehen, haben aus allem, was diesem armen Hund widerfahren ist, unsere Lehren gezogen.

    Außerdem musste Tina kurz ins Krankenhaus, eine kleine OP, eigentlich nichts Schlimmes, aber wenn man ein bestimmtes Alter erreicht hat, wird man natürlicherweise etwas nervös, wenn Gewebeproben eingeschickt werden und man auf ein Ergebnis wartet.

    Dann wurde es langsam Zeit bei unserer Mimi und …
    … es passierte erstmal nichts. Am 64ten Tag dann, musste Sylvia unseren E-Wurf per Kaiserschnitt holen und es war knapp, denn Mimi hatte in der Gebärmutter eine Zyste voller Eiter. Gottseidank ging alles glatt und wir konnten vier wundervolle Welpen mit nach Hause nehmen.

    Die Welpen wuchsen auf und wir hatten eine wundervolle Zeit mit ihnen und auch mit unseren neuen Mitgliedern der Granny’s Rose Familie, den künftigen Besitzern von Earnest, Edwin, Elwood und Emmett.

    Als die Welpen wohlbehalten in Ihren Familien angekommen waren, genehmigten wir uns ein wenig Ruhe. Diese hielt aber nur kurz, denn es ging Mimi plötzlich nicht so gut, scheinbar ein Harnwegsinfekt.

    Leider stellte sich schon bald heraus, dass es ein recht großer Blasenstein war, der ihr das Leben schwer machte und einige Schmerzen bereitete. Gottseidank konnte dieser gut drei Zentimeter große Stein operativ entfernt werden und Mimi erholte sich schnell.

    Und dann kam es richtig dicke! Als erstes verabschiedete sich bei mir eine Bandscheibe im Lendenwirbelbereich. Ich dachte ich wüsste, was Schmerz ist. Denkste!

    Und während ich noch im Krankenhaus auf meine OP wartete, wurde bei meiner geliebten Frau Darmkrebs diagnostiziert. Und so hatte ich alle Motivation der Welt, wieder auf die Beine zu kommen und lief tatsächlich schon am Tag nach der OP durch die Flure, zwei Tage später war ich wieder zu Hause.

    Tina wurde gut eine Woche nach mir operiert und ich wartete bang auf das Ergebnis. Aber es ging alles gut und so konnten wir nur zweieinhalb Wochen später unser Welpentreffen veranstalten, ein Ereignis, das uns Beiden sehr viel Kraft gab. Danke dafür an alle Beteiligten.

    Und nun sitze ich hier und schreibe den Weihnachtsartikel auf unserer Seite. Bitte seid mir nicht böse, dass ich in den letzten Monaten recht wenig geschrieben habe, aber es gab wichtigere Dinge. Tina bekommt eine Chemo und ich kämpfe mich langsam zurück in die Bewegungsfreiheit. Es geht uns den Umständen entsprechend gut, wir machen beide viel Sport und versuchen gesund zu leben.

    Gleich werden wir den Baum aufstellen und natürlich wird wie jedes Jahr das Weihnachtsoratorium aus den Lautsprechern brüllen: „Jauchzet, frohlocket …“.

    Wir tun das, denn wir sind glücklich. Wir haben viel gelernt und verstehen all das, was uns widerfahren ist als Chance. Und mit dieser wiedergewonnenen Kraft, wünschen wir Euch Allen dort draußen ein wundervolles und friedliches Weihnachtsfest. Passt gut auf Euch auf und bleibt gesund.

    Dori, Faye, Mimi, Smilla, Jussie, Tina und Salli