• Ein wundervoller Sonntag

    Der dritte Tag unseres Welpentreffens war der Sonntag. Wieder meinte es die Sonne gut mit uns und wir schwitzten heftig auf unserem lockeren Spaziergang durch den oberen Teil des Okerstausees oder der Verlängerung des Lange-Tals, je nachdem, wie man will. Ist man erst mal einige Meter vom Parkplatz entfernt, fühlt man sich plötzlich ganz weit weg, fast wie in Kanada oder Montana. Auf der einen Seite plätschert ein Bach und junge Laubbäume säumen hier und da den Weg, zumeist Birken oder Weiden, die typischen Pioniere halt.

    Dieser Spaziergang ist nicht lang und man muss sogar den Weg zurück, den man gekommen ist. Aber dieser Ausflug bietet Spaß für Mensch und Hund. Selbst ich kraxele gerne im Flüsschen Lange von Stein zu Stein, neben mir meine Welpen und deren zweibeinige Begleiter. Und die Kids haben natürlich auch ihre Freude. Sie können mit den Hondjes toben, kein Auto stört weit und breit.

    Aber auch dieses Abenteuer war irgendwann zu Ende. Und da wir so gute Erfahrungen gemacht hatten, kehrten wir wieder im „Gasthaus am Okersee“ ein und bekamen ein wundervolles Menü mit einer Tomatencremesuppe vorweg, von der Tina heute noch schwärmt. Als Hauptgang gab es Hähnchenbrustgeschnetzeltes mit Gemüsereis bzw. vegetarisch gefüllte Spinat-Ricotta-Tortelaci mit Salbeibutter. Wenn das kein krönender Abschluss war. Sogar einen Termin für unser Welpentreffen 2019 haben wir schon festgelegt.

    Viele von uns haben noch sehr lange zusammengesessen, die Trennung fiel schwer. Doch sogar wir mussten am Sonntag noch zurück nach Braunschweig.

    Unser großer Dank gilt Jörg, der unser Gepäck in den Harz brachte und wieder abholte. Ohne Dich hätten wir beiden Kranken das nicht geschafft.

    Und natürlich möchten wir uns ganz herzlich beim Team vom „Gasthaus am Okersee“ bedanken. Alle drei Tage waren wundervoll. Ihr habt uns jeden Wunsch von den Augen abgelesen, uns zum Lachen gebracht und uns wundervoll bekocht. Danke dafür, vielen lieben Dank!

    Einen großen Dank möchten wir auch an die Betreiber der Okerseeschifffahrt richten. Euer Ausflugsdampfer macht auch bei Niedrigwasser Spaß und es war mal eine ganz neue Sichtweise auf unser Revier.

    Und natürlich gilt unser Dank den Menschen, die unsere Welpen wieder zu uns gebracht haben und mit denen wir so viel Spaß hatten, so viel gelacht haben und die uns in einer schweren Zeit so viel Kraft gegeben haben. Dieses Welpentreffen war wichtig für uns, nichts hätte uns so wieder aufbauen können.

    Wir freuen uns schon sehr auf unser Welpentreffen im Jahr 2019!

    Tina und Salli

    Und hier noch ein paar Bilder vom ersten Abend:

    Und hier die Bilder von Tag Zwei:

    Und hier die Bilder von Tag Drei:

    (Vielen Dank für die Bilder an Meike und Frank)

  • Der Kooikerhondje-Herbstpaziergang von Granny’s Rose

    Kaum sind die Nachwehen von unserem Welpentraffen so halbwegs überstanden, haben wir schon wieder so viele Anfragen von Menschen bekommen, die Kooikerhondje  gerne live erleben und sich ein Bild von der Rasse machen möchten. Deshalb laden wir alle Interessierten und natürlich alle Kooiker samt ihren Menschen zum

    Granny’s Rose Herbstspaziergang
    am Sonntag den 28. Oktober 2018 um 13.30 Uhr
    in Schulenberg im Oberharz ein

    Wir freuen uns auf viele Anmeldungen über unser Kontaktformular oder die angegebene Mailadresse, aber bitte spätestens bis zum 21. Oktober 2018. Bitte gebt dabei die Anzahl der teilnehmenden Erwachsenen, Kinder und Vierbeiner an. Nach dem Spaziergang von ca. eineinhalb bis zwei Stunden, werden wir im Restaurant „Gasthaus am Okersee“ zu Kaffee/Tee sowie Blech- und Obstkuchen einkehren.

    Der Preis pro Person beträgt 9,50 € für Erwachsene und 6,- € für Kinder von 7 bis 13 Jahre, Kinder von 0-6 Jahren sind von uns eingeladen. Den Treffpunkt teilen wir Euch nach Eurer Anmeldung per Mail mit.

    Wir freuen uns auf Eure Teilnahme!

  • Einiges los …

    Also ich gebe es zu: Diesen Post wollte ich schon lange eingestellt haben, ging nicht, war zu viel los!

    Aber auch auf unserem Welpentreffen war viel los und ich möchte Euch den Bericht über den eigentlichen „Haupt-Tag“ unseres Welpentreffens keinesfalls vorenthalten. Kurz gesagt: Es war megagenial, von morgens bis abends!

    Doch der Reihe nach: Wir haben diesen wunderschönen Tag relativ früh begonnen. Wir trafen uns am Parplatz „Kiefhölzer Teich“ schon um 9:15 Uhr, denn wir wollten früh los. Nach einem wunderschönen Spaziergang kamen wir wieder am Kiefhölzer Teich raus und es war einfach unbeschreiblich schön. Die Vormittagssonne glitzerte auf dem Wasser. Einige Hondjes schwammen, andere tobten wie wild durch’s Wasser und die Kinder hatten Spaß daran, herumzupatschen oder flache Steine über das Wasser springen zu lassen. Natürlich haben wir auch Zeit für ein paar Gruppenbilder gehabt. Das oben gezeigte ist eines der wenigen, auf dem ich keinem anderen Teilnehmer mit den Fingern ein paar Hasenöhrchen an den Kopf zauberte, die Versuchung war einfach zu groß.

    Nach dem Spaziergang kam ein kurze Fahrt zum Anleger der Okersee-Schifffahrt. Und so machten sich 38 Menschen und 15 Kooikerhondje per Schiff auf den Weg, den Okerstausee zu erkunden. Wir fuhren zur Staumauer und unter der Brücke hinweg bis zum Anleger Schulenberg. Insgesamt ein wundervolles Abenteuer, dass uns über 45 Minuten über die glitzernden Fluten des Stausees gleiten ließ.

    Danach ging es zum Mittagessen in unser wundervolles Stammlokal, dem „Gasthaus am Okersee„. Es gab kleine Leckereien, großzügig belegte Brötchen und Kuchen satt, dazu kalte Getränke, Kaffee und Tee und auch das eine oder andere alkoholische Getränk. Dann waren wir satt und faul und einige blieben noch lange in der Sonne sitzen, teils im Lokal und teils auf der großen Looipenwiese oberhalb von Schulenberg. Das Wetter war fantastisch, aber das war ja in diesem Jahr keine Besonderheit.

    Nachdem unsere Kooiker genug getobt und wir alle ordentlich Sonne getankt hatten, begaben wir uns wieder in das „Gasthaus am Okersee„, um unser diesjähriges Welpentreffen und die dazu gekommenen „E-Würfler“ ordentlich zu feiern. Uns erwartete eine wundervolle Überraschung: Wir bekamen Gloria-Dei-Rose geschenkt und eine Kuscheldecke, auf der Bilder von allen Welpen sind, die auf dem Treffen dabei waren. Jetzt können wir mit ganz vielen Welpen gleichzeitig kuscheln, vielen Dank. Die Rose hingegen haben wir in einen Topf gepflanzt, in dem sie noch einige Zeit auf ihren endgültigen Bestimmungsort warten wird.

    Auf der Terrasse unseres Lokals indes wurde danach kräftig gegrillt, dazu gab es leckere Beilagen, wie Bratkartoffeln oder Gratin und auch wir Vegetarier kamen z.B. mit Kürbis-Flammkuchen auf unsere Kosten. Als Nachtisch gab es einen überaus leckeren, warmen Apfelstrudel mit Vanilleeis.

    Das Ambiente und die Stimmung waren fantastisch und es blieb kein Wunsch unerfüllt. Auch hier nochmals ein großer Dank an die Crew vom „Gasthaus am Okersee„. Ihr habt das fantastisch hinbekommen und uns ein unvergessliches Erlebnis geschenkt. Es war schon recht spät und schon lange dunkel, als sich die letzten Gäste auf den Weg in ihre Unterkünfte machten. Der Tag hätte auch 24 Stunden mehr haben können, gelangweilt hätten wir uns sicher nicht.

    Und natürlich gibt es von allem auch eine ganze Anzahl Bilder. Aber noch warte ich auf einige dieser Bilder und hoffe, dass ich sie bald bekomme. Dann werde ich einen ganzen Post nur mit Bildergalerien von unserem Welpentreffen machen, versprochen.

    Salli

  • Kooikerhondje of Granny’s Rose Welpentreffen I

    Schon die Vorbereitungen für unser Granny’s Rose Welpentreffen, vor allem in Zusammenarbeit mit Renate und Gerhard und Dagmar und Reinhard waren wunderschön. Es wurden Testspaziergänge gemacht, um den besten Weg für die große Gruppe zu finden und wir bereiteten auch so das Eine oder Andere vor und das machte einfach einen Heiden-Spaß! Schon einen Tag vor der eigentlichen Anreise, also am Donnerstag, den 6. September, wurde es langsam spannend. Ganz unschuldig wurde in unserer Granny’s Rose WhatsApp-Gruppe gefragt, ob sich am Abend des Anreisetages vielleicht noch ein paar Leute zur Abend-Gassirunde zusammenfinden würden. Naja, man könne ja unter Umständen hinterher noch einen Happen essen gehen. Als Abschluss dieser Überlegungen fragte dann Tina in unserem neuen Lieblingsrestaurant an, ob wir mit ca. fünfzehn Leuten zum Abendessen kommen dürften.

    Am Freitag, den 7. September, fielen nach einem kleinen, wunderschönen Spaziergang sage und schreibe siebenundzwanzig Kooikerbesitzer im „Gasthaus am Okersee“ ein! Und das alles á la Carte! Da man sich auf ungefähr fünfzehn Personen eingestellt hatte, blieb die ganze Arbeit an einer Bedienung und einem Koch hängen und was soll ich sagen:

    Sie haben es fantastisch hinbekommen! Immer freundlich, immer mit einem lustigen Spruch auf den Lippen und immer die Wünsche der Gäste im Auge. Das war schon mal eine grandiose Leistung. Es wurde gegessen und getrunken und viel erzählt. Unsere „Neuen“, also die Besitzer unserer E-Wurf-Welpen wurden sofort in die (verrückte) Truppe integriert und der Abend wurde ein Riesen-Spaß für alle.

    Kein Wunder also, dass die Vorfreude groß war und so mancher von der (teils) langen Anreise müde war, aber auch ein bisschen aufgeregt ob der Vorfreude auf die nächsten Tage. Ich war jedenfalls aufgeregt und gleichzeitig überglücklich, so viele unserer Welpen wieder zu sehen. Und so lag ich noch eine Weile wach und stellte mir diese riesige Horde von Kooikerhondjes vor, wie sie durch die Wälder tobten …

    Und wie schön es dann wirklich wurde, verrate ich Euch in meinen nächsten Posts. Bis dahin alles Gute für Euch da draußen

    Salli

    PS: Ganz liebe Grüße von Tina an Euch alle!

     

     

  • Kooikerhondje Welpen im Anflug

    Zur Zeit sind immer wieder Kooikerhondje Welpen im Anflug auf den Harz. Letztes Wochenende kamen schon Deirdra und Earnest und zum nächsten Wochenende werden es noch viel mehr, denn es ist:

    Richtig, es ist mal wieder Zeit für ein Granny’s Rose Welpentreffen. Im Vorfeld durfte Mimi schon ausgiebig mit ihrem Sohn Earnest spielen und toben und man sieht den Beiden an, wie glücklich sie sind, sich wiederzusehen.

    Auch Deirdra und Earnest haben sich angefreundet. Gestern hatten wir die Beiden auf einem langen Spaziergang vom Polstertal ins Lange-Tal dabei. Im Tal der Lange angekommen durften die beiden an diesem wunderschönen und klaren Gebirgsbach mal richtig herumtollen. Und so wurde durch Wiesen und Wasser getobt, was das Zeug hielt.

    Ich versuche hier täglich mindestens fünf Kilometer zu wandern, denn wie die meisten schon über Facebook erfahren haben, wurde ich vor etwas mehr als drei Wochen an der Wirbelsäule operiert. Leider hatte eine Bandscheibe versucht, sich durch das kleine Nadelöhr der Nervenwurzel zu drängeln, was zu höllischen Schmerzen führte. Ohne OP wäre das wohl nicht wieder gut geworden und so kam ich eben unter’s Messer.

    Schon am Tag nach der Operation konnte ich wieder laufen, was für das hervorragende Ärzteteam am HEH spricht, wo mir ja auch schon beide Knie wieder in Ordnung gebracht worden sind.

    So, genug der Krankheiten, jetzt sind es nur noch wenige Tage bis zu einem Welpentreffen, auf dem ich Welpen aus fünf Würfen in meine Arme schließen darf. Ich freue mich riesig darauf und soweit ich weiß, viele Andere mit mir.

    Das wird ein Riesenspaß,

    Salli

  • Worüber man auch berichten muss …

    oder: Wenn Tiere leiden müssen, damit Menschen sich besser fühlen.

    Es ist eine wenig bekannte psychische Störung beim Menschen, die Kinder und Haustiere zu Opfern werden lässt. Das Münchhausen-Stellvertreter-Syndrom (engl. Muenchhausen by Proxy Syndrom) zählt zu den artifiziellen psychischen Störungen. Die Bezeichnung prägte 1951 der Londoner Psychiater Sir Richard Asher (1912–1969) nach dem Baron Münchhausen, dem „Lügenbaron“. Bezeichnet wird dadurch ein Verhalten, bei dem Aufmerksamkeit wie z.B. Mitleid und Anteilnahme dadurch erzeugt wird, dass man nicht selbst vorgibt krank zu sein, sondern dieses bei einem Stellvertreter tut, z.B. dem eigenen Kind oder einem Haustier. In den meisten Fällen werden nach den ersten Arztbesuchen auch Versuche unternommen, das Kind oder Haustier im Sinne der zuvor vorgebrachten Symptome zu schädigen, sei es durch Vergiftung oder Ähnliches.

    Vor allem im englischsprachigen Raum wird diese Störung inzwischen sehr genau untersucht und Tierärzte decken immer häufiger Fälle auf, in denen Haustiere von ihren Besitzern gesundheitlich geschädigt werden. Das perfide an dieser psychischen Störung ist, dass die Täter gerade durch ihre liebevolle Fürsorge, ihre hohen Ausgaben für Tierarztkosten und die angebliche persönliche Betroffenheit einen psychischen Gewinn aus ihren Taten ziehen. Sie bekommen die gewünschte Aufmerksamkeit in Form von Mitleid und Ähnlichem. Schon im Jahre 2002 gaben 1000 dazu befragte Tierärzte an, dass „(…) bei etwa 2% dieser Vorfälle der begründete Verdacht einer bewußten Schädigung (Verletzung, Vergiftung) durch den Tierbesitzer bestand.“ (Quelle: aho, Animal health online)
    Die Dunkelziffer dürfte höher sein, die Mortalitätsrate nahe 100% und oft wird nach dem Tod eines Hundes ein weiterer angeschafft und das Ganze geht wieder von vorne los. Natürlich wird dann im Tierheim oder beim Züchter die herzergreifende Geschichte erzählt, wie viel man doch gegeben hat, um dem verstorbenen Tier zu helfen, und wie schwer es war, „das geliebte Tier in den Tod zu pflegen“. Den meisten Züchtern dürfte bei derlei Geschichten das Herz aufgehen und man gibt den Welpen mit gutem Gewissen ab.

    Ob die Opfer nun Kinder oder Haustiere sind, die Täter sind zu weit über 95% Frauen. Meist sind sie unter 30 und verfügen über medizinisches Grundwissen oder üben sogar einen nicht-akademischen, medizinischen Beruf aus, wie z.B. Krankenschwester oder (Tier-)Arzthelferin.

    Ein kanadischer Tierarzt beschreibt überdeutlich wie angenehm ihm die Besitzerin seines Patienten gewesen sei. Endlich ein Mensch mit dem man eine gemeinsame Sprache spricht, scheinbar um das Tierwohl besorgt, kein Weg zu weit, keine Untersuchung oder Behandlung zu teuer. Erst sehr spät erkannte der Tierarzt die wahren Hintergründe. Die Leiden des Tiers wurden von der Besitzerin hervorgerufen und gerade die Aufmerksamkeit, die der Frau durch die „angenehmen“ Gespräche zuteil wurden, waren der Grund, warum das Tier leiden musste.

    In einem Artikel des „Daily Record“  wird beschrieben, wie eine Tierarzthelferin ihren Cockerspaniel wiederholt mit Insulin vergiftet hat. Der Hund hätte aufgrund dessen unter heftigen Krampfanfällen sterben oder ins Koma fallen können. Es dauerte eine Weile bis die Sache aufflog, denn als Blutproben zum Labor eingeschickt werden sollten, verweigerte die Besitzerin dieses. Erst als die Tierärzte, bei denen die junge Frau als Tierarzthelferin arbeitete, immer stärker darauf drängten, bot sie sich an, als Botin zu fungieren. Natürlich kamen die Blutproben nie an, wie die Tierärztin, die den Hund behandelte angab:

    Mrs Herd said: “Initially she didn’t want any bloods taken to the vet school, then agreed it was really the only way forward if we were going to find out what was going on. She volunteered to take the blood to the vet school. Later I found out the blood had never arrived at the vet school.”

    Die Ärzte in der Tierklinik wurden irgendwann misstrauisch und an einem Abend, an dem die junge Frau eigentlich frei hatte, bestätigte sich der Verdacht. Mrs. Herd sagte dazu vor Gericht aus, dass das Muster des Auftretens von Symptomen und die niedrige Glukose-Konzentration im Blut des Hundes (Florence) sie misstrauisch gemacht hatte. Sie beschrieb die junge Frau als „ziemlich aufmerksamkeitssuchend“ und sagte ihrem Partner gegenüber voraus, dass der Hund an diesem Abend mit Symptomen eingeliefert werden würde. Es kam der Verdacht auf, dass auch bei den vorangegangenen „Erkrankungen“ dem Hund Insulin verabreicht worden war.

    On one occasion her employer at the private clinic gave Bretman an evening off – then correctly predicted that, within a few hours, the dog would suddenly become ill and be brought back to the surgery requiring emergency treatment.

    (…) She told the court: “Because of the pattern of collapse and low blood glucose on each occasion and the fact that the dog was normal between episodes, I was suspicious insulin had been administered to the dog.”

    The court heard that on an evening Bretman was given off work in June 2013, Flo collapsed and they had to come in for treatment.

    She described Bretman as “quite attention seeking” and added: “I had said to my partner she will find an excuse to come in to the clinic because she’s not happy about having the night off and I said ‘I bet Flo collapses tonight’, and it did happen.”

    Und so kam die junge Frau mit ihrem Cockerspaniel in die Praxis, der Hund wurde genau untersucht und der Fall an die SSPCA (Scottish Society for the Prevention of Cruelty to Animals) gemeldet. Letztendlich wurde Georgina Bretman vor Gericht (Glasgow Sheriff Court) gestellt und vernommen. Bretman leugnete die Anklage und sagte, dass sie nicht verantwortlich sei und nur herausfinden wollte, was mit Flo nicht stimmt.

    Es wurde ihr vorgeworfen: „Man könnte annehmen, dass du den Hund nicht magst, deshalb hast du ihr wehgetan.“ Bretman entgegnete: „Überhaupt nicht, ich habe eine Menge investiert. Sie war meine Gefährtin.“

    Und es sind genau diese Aussagen, die im Falle eines Münchhausen-Stellvertreter-Syndroms immer wieder getätigt werden: „Seht her, was ICH alles getan habe, wieviel Geld ICH investiert habe, wie sehr ICH gelitten habe …“. Aber man sollte sich hüten, das Münchhausen-Stellvertreter-Syndrom als Krankheit zu verharmlosen. Es handelt sich um eine schwere psychische Störung, die Täter sind Psychopathen bzw. Soziopathen. Sie nutzen das Leid von Abhängigen, wie Haustieren oder Kindern, um das eigene ICH von der Gemeinschaft bestätigen zu lassen. Reue zeigen die Täter normalerweise nicht.

    Der Fall Bretman endete damit, dass der Cocker-Spaniel Florence in ein anderes Zuhause vermittelt wurde. Georgina Bretman wurde von ihrem Arbeitgeber entlassen und das Gericht verurteilte sie „als direkte Alternative zu einer Gefängnisstrafe“ zu 140 Stunden unbezahlter, sozialer Arbeit. Georgina Bretman wurde die Haltung von Tieren für zwei Jahre verboten.

    Aber kann das Alles sein? Was ist, wenn solche Personen später doch wieder ein Tier anschaffen. Oder schlimmer: Was ist, wenn solche Personen ein Kind bekommen? An dieser Stelle hilft nur Aufklärung. Und diese sollte sich an die Verwandten und nahen Bekannten der möglichen Täter richten. Nur diese können einschätzen, ob eventuell die Gefahr besteht, dass ein Münchhausen-Stellvertreter-Syndrom vorliegt.

  • Nachlese

    Eine Nachlese braucht man immer dann, wenn man nachlässig war, was die Veröffentlichung von Neuigkeiten angeht. Da also feststeht, dass ich nachlässig war, werde ich mal ganz lässig Nachlese nachlässig behandelter Neuigkeiten betreiben und zwar in umgekehrter Reihenfolge, also von jetzt rückwärts in die Vergangenheit:

    • Am 6. Juli sind unsere B’s 4 Jahre alt geworden. Herzlichen Glückwunsch an Baluran, Barbra, Blossom und Brinkley.
    • Am 6. Juli jährte sich zudem zum 22. Mal die kirchliche Trauung zwischen Bettina Sallinger und ihrem wundervollen Ehemann. Kein Wunder, dass sie es so lange mit mir ausgehalten hat, bin ich doch ein Prachtkerl. Mein einziger Fehler ist, dass ich etwas zu bescheiden bin.
    • Am 3. Juli waren unsere E’s schon 4 Monate alt.
    • Am 19. Juni wurde unserer süßen, kleinen Mimi ein ca. drei Zentimeter großer Blasenstein operativ entfernt. Und auch wenn die Zeit danach etwas nervig war (Kragen), geht es ihr inzwischen wieder fantastisch.
    • Am 16. Juni hatten wir unseren Granny’s Rose Sommerspaziergang, ich berichtete bereits davon.
    • Mitte Mai bis Mitte Juni hatten wir außerdem zahlreiche Zahnarzttermine (Autsch) und einige kleinere Baustellen im Haus. Außerdem waren noch diverse Besuche bei Jana nebst Familie und Blossis Welpen zu absolvieren. Letzteres war natürlich eine Riesenfreude, denn Blossom ist ja eine von uns, ich habe ihre Welpen mit zur Welt gebracht und außerdem ist es bei Jana und Arash sowieso immer wieder schön. Inzwischen hat auch Jana ihre Welpen abgegeben, womit wir beim letzten Thema wären.
    • Am 5. und 6. Mai haben auch wir unsere E’s abgegeben. Und wieder einmal war es schwer und brach uns fast das Herz. Leider mussten wir noch kurzfristig eine neue Familie für unseren Edwin suchen, das kostete etwas Nerven, aber alles ging gut aus. Der kleine Mann hat inzwischen seinen eigenen privaten Wald und es geht ihm super. Manchmal weiß das Universum dann doch, was es tut.
    • Trotzdem hat es weh getan, immer noch, wieder einmal …

    … und ich bin nach wie vor der Meinung, dass es nur so richtig sein kann. Ich habe sie alle heiß und innig geliebt und bei allen war es schwer, aber bei Earnest war es noch ein wenig schwerer, so sehr erinnerte er mich an unseren Aidan, der leider schon nicht mehr lebt.

    Und so endet diese kleine Nachlese in leicht nachdenklicher Stimmung. Ich wünsche Euch allen eine schöne neue Woche, wundervolle Urlaube und uns Norddeutschen ein wenig Regen, damit die Waldbrandgefahr geringer wird und unsere Bauern nicht noch mehr verlieren.

    In diesem Sinne,

    Salli

  • Nicht nur spektakuläre Sonnenaufgänge …

    … hat unser kleines, hübsches Ferienhaus im Harz zu bieten. Auch die Tage sind traumhaft schön und die Abende auf der Terrasse angenehm temperiert. Und als wenn das noch nicht genug wundervolle Eigenschaften wären, ist zu allem Überfluss die Luft hier oben einfach herrlich.

    Damit das so bleibt, haben wir schon im letzten Jahr eine neue und sehr effiziente Gasheizung einbauen lassen. Am vergangenen Montag wurde nun auch endlich der alte Öltank entfernt. Neben weiteren Arbeiten am und im Haus, sollte heute eigentlich der entfernte Öltank noch vom TÜV überprüft werden, doch leider erkrankte der Mitarbeiter. Wer sich nun fragt, wie man etwas „Entferntes“ überprüfen kann: „Ich weiß es nicht!“ lautet meine intelligente Antwort.

    Aber das wird natürlich nach der Ferienzeit (wir sind bis in den August hinein ausgebucht) nachgeholt und ich werde über die „Überprüfung des „nicht mehr vorhandenen“ berichten.

    Ich bin eigentlich recht stolz auf den geringen Energieverbrauch unseres Ferienhauses. Eine gute Dämmung, eine effiziente Brennwertheizung und computergesteuerte Thermostatventile, die die Temperatur minutengenau auf den Bedarf einstellen helfen dabei genauso, wie die konsequente Umstellung auf LED-Technologie, sofern möglich.

    Ein kleines Geschenk bekamen wir dann noch von der Stadt Clausthal-Zellerfeld: Im gesamten Ort Schulenberg wurde die Straßenbeleuchtung auf kleine, unauffällige LED-Lampen umgestellt. Was für ein angenehmes und blendfreies Licht.

    Und so werde ich heute noch hier ein wenig schrauben, da ein wenig korrigieren und morgen nach Braunschweig zurückkehren, damit hier ab Samstag Erholungssuchende eine schöne Urlaubszeit verbringen können.

    Wer jetzt Lust auf Harz und unser Ferienhaus bekommen hat, der kann hier schauen, ob und wann unser Ferienhaus noch zu vermieten ist.

    Liebe Grüße

    Salli

    PS: Hunde sind hier natürlich herzlich willkommen

  • Chuck of Granny’s Rose, Deckrüde im DCK

    Nun ist auch der dritte im Bunde (aus dem C-Wurf) ein Deckrüde im DCK. Die Zuchtzulassung erfolgte am 6. März diesen Jahres und auch wenn Mimis Bauch damals schon leer war, so waren unsere Köpfe doch mit vielem Anderen voll und deshalb reichen wir dieses schöne Ereignis voller Stolz nach.

    Und auch für Chuck haben wir eine Seite in unserem Internetauftritt erstellt. Mit Chuck komplettiert sich unser Portfolio an Deckrüden – vorerst. Und auch wenn Chuck schon der dritte Rüde aus unserem C-Wurf ist, der zur Zucht zugelassen worden ist, es sind Wurfgeschwister, keine eineiigen Zwillinge und somit ist jeder genetisch einzigartig, auch wenn die Gene von den gleichen Eltern stammen.

    Liebe Steffi, lieber Bernd: Ihr habt aus unserem Chuck, den Ihr Jussi nennt, einen traumhaften Rüden gemacht, wunderschön und mit einem tollen Wesen. Dafür danken wir Euch von ganzem Herzen.

    Und bis es wieder etwas Neues gibt, verbleiben die Sallis mit vielen Grüßen

    Salli

  • Der Granny’s Rose Sommerspaziergang – Nachtrag

    Als kleiner Nachtrag zum Granny’s Rose Sommerspaziergang hier noch eine kleine Galerie mit Impressionen von Marion Seebold. Herzlichen Dank für diese tollen Fotos und Sorry, dass ich erst heute zum Download gekommen bin.

    Also, Fotos: